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Die kleinen Wunder - Vom Warten, Loslassen, Vertrauen – und den kleinen Botschaftern an unserer Seite

Die kleinen Wunder  -  Vom Warten, Loslassen, Vertrauen – und den kleinen Botschaftern an unserer Seite


Die kleinen Wunder -
Vom Warten, Loslassen, Vertrauen – und den kleinen Botschaftern an unserer Seite

Manchmal gibt es diesen einen Wunsch, den wir immer wieder mit ins Gebet nehmen.
Den Wunsch nach einem Menschen, bei dem wir ankommen dürfen.
Nach jemandem, mit dem wir lachen, träumen, schweigen und durchs Leben gehen können.
Nach einer Hand, die die eigene sucht.
Nach einem Menschen, bei dem unser Herz sagt:
„Mit dir möchte ich mein Leben teilen.“
Vielleicht kennst du dieses Warten.
Du siehst Paare, die sich gefunden haben,
und freust dich für sie – und gleichzeitig zieht sich irgendwo in deinem Herzen etwas zusammen.
Du gönnst anderen ihr Glück von Herzen und fragst dich trotzdem manchmal:
„Wann bin ich dran?“
„Wann kommt mein Herzensmensch?“
„Wann darf ich endlich erleben, wofür ich so lange bitte?“
„Warum scheint es bei allen anderen zu funktionieren – nur bei mir nicht?“

Und irgendwann kann dieses Warten müde machen.
Man beginnt, jede Begegnung zu hinterfragen.
Jede Nachricht bekommt plötzlich eine Bedeutung.
Man fragt sich: Ist das vielleicht der Mensch, auf den ich gewartet habe?
Und wenn es wieder nicht funktioniert, bleibt dieses leise Gefühl:
Schon wieder nicht.
Vielleicht ist genau hier ein Punkt, an dem wir lernen dürfen, loszulassen.
Nicht unseren Wunsch.
Nicht unsere Sehnsucht.
Nicht unsere Hoffnung auf Liebe.
Sondern den Versuch, selbst bestimmen zu wollen, wann, wie und durch wen dieser Wunsch erfüllt wird.
Denn Loslassen bedeutet nicht, dass uns etwas egal ist.
Loslassen kann bedeuten:
„Ich wünsche mir diesen Menschen sehr. Aber ich kann nicht bestimmen, wann unsere Wege sich kreuzen. Deshalb lege ich diesen Wunsch in deine Hände.“
Und dann kommt das Vertrauen.
Nicht das Vertrauen, dass alles genauso und genau an dem Zeitpunkt geschehen wird, wie wir es uns vorstellen.
Sondern das Vertrauen:
Ich bin auch jetzt schon getragen.
Wenn wir auf unseren Herzensmenschen warten, kann es sich manchmal anfühlen, als würde das eigentliche Leben erst beginnen, wenn endlich jemand an unserer Seite ist.
Wenn ich ihn habe, dann …
Dann werde ich glücklicher sein.
Dann werde ich mich angekommen fühlen.
Dann kann ich all die Dinge erleben, von denen ich träume.
Aber vielleicht sollten wir uns daran erinnern:
Dein Leben hat bereits begonnen.
Du bist nicht weniger wert, weil gerade niemand deinen Beziehungsstatus teilt.
Du bist nicht weniger geliebt.
Du bist nicht vergessen.
Und du musst dein Glück nicht auf ein
„irgendwann“ verschieben.
Vielleicht ist diese Zeit des Wartens sogar eine Einladung, wieder wahrzunehmen, wie viel Leben bereits da ist.
Und manchmal sind es zum Beispiel gerade Wesen, die keine Worte brauchen, die uns dabei helfen.
Zum Beispiel kleine Botschafter auf vier Pfoten
Vielleicht kennst du diese besondere Erfahrung mit einem Tier.
Du kommst nach Hause und da ist jemand, der sich einfach freut, dass du wieder da bist.
Kein Fragen danach, was du heute geleistet hast.
Kein Urteil darüber, wie du aussiehst.
Kein „Warum bist du immer noch allein?“
Nur dieses ehrliche:
„Du bist da. Und das ist schön.“
Ein Hund, der seinen Kopf auf deinen Schoß legt.
Eine Katze, die sich neben dich kuschelt, wenn du einen schweren Tag hattest.
Ein Pferd, das deine Unruhe spürt und dich lehrt, langsam zu werden.
Ein Vogel, dessen Gesang dich mitten in deinen Gedanken für einen Augenblick innehalten lässt.
Ein Tier kann uns auf eine ganz besondere Weise zurück ins Hier und Jetzt holen.
Vielleicht sind zum Beispiel Tiere deshalb für viele Menschen kleine Botschafter der Liebe.
Nicht, weil wir jede Begegnung mit einem Tier als geheime Botschaft deuten müssen.
Sondern weil sie uns etwas zeigen, das wir Menschen im Alltag so leicht vergessen:
Sei hier.
Atme.
Vertraue.
Liebe.
Und freue dich über diesen Augenblick.

Tiere leben nicht ständig in der Vergangenheit und sorgen sich nicht permanent um das Morgen.
Sie kennen das Jetzt.
Und vielleicht dürfen wir von ihnen lernen.
Ein Tier hinterfragt nicht.
Ein Tier sitzt nicht neben uns und sagt:
„Du bist schon so lange allein.“
Es vergleicht unser Leben nicht mit dem der anderen.
Es macht uns nicht das Gefühl, dass wir zu spät dran sind.
Und vielleicht liegt darin eine wunderschöne Erinnerung:
Du bist auch dann liebenswert, wenn dein
Herzensmensch noch nicht da ist.
Vielleicht darf ein Tier uns manchmal daran erinnern, dass Nähe schon jetzt existiert.
Dass Berührung heilsam sein kann.
Dass Treue etwas Kostbares ist.
Dass Vertrauen wachsen darf.
Dass Freude nicht immer einen besonderen Grund braucht.
Und vielleicht werden uns durch solche Begegnungen kleine Inseln der Geborgenheit geschenkt, während wir auf das große Geschenk warten.
Tiere und natürlich auch Menschen, auch schöne Momente alleine - all das als Unterstützung auf unserem Weg
Aber ganz besonders Tiere begleiten Menschen über Jahre.
Sie sind da, wenn Beziehungen zerbrechen.
Sie bleiben, wenn andere gehen.
Sie hören zu, ohne zu urteilen.
Sie merken, wenn wir traurig sind.
Sie bringen uns zum Lachen, wenn uns eigentlich nicht danach ist.
Und manchmal helfen sie uns sogar dabei, wieder Vertrauen zu lernen.
Ein Tier kann uns zeigen, dass Nähe nicht bedeutet, den anderen festzuhalten.
Ein Pferd lässt sich nicht durch Druck gewinnen.
Ein Hund schenkt Vertrauen und erwartet dafür keine perfekte Version von uns.
Eine Katze zeigt uns, dass Liebe manchmal bedeutet, Raum zu geben.
Vielleicht sind Tiere deshalb nicht nur Begleiter, sondern auch Lehrer.
Sie erinnern uns daran, was wir in einer zukünftigen Partnerschaft suchen dürfen:
Vertrauen statt Kontrolle.
Nähe ohne Besitzanspruch.
Treue ohne Bedingungen.
Geduld.
Respekt.
Freude am Leben.
Und vielleicht lernen wir durch sie auch, was wir selbst in eine Beziehung mitbringen dürfen.
Loslassen heißt nicht aufgeben!
Vielleicht ist das eine der schwierigsten Lektionen des Wartens:
Ich darf mir meinen Herzensmenschen wünschen und ihn trotzdem loslassen.
Ich darf beten.
Ich darf hoffen.
Ich darf mich nach Liebe sehnen.
Aber ich muss nicht jeden Tag warten, wann genau sie endlich kommt.
Und vielleicht darf mein Gebet irgendwann lauten:
„Ich weiß nicht, wann und wie sich mein Wunsch erfüllt. Aber ich vertraue. Und bis dahin möchte ich mein Leben nicht verpassen.“
Schau dich um
Vielleicht ist dein großes Wunder noch nicht gekommen.
Aber vielleicht gibt es heute schon kleine.
Vielleicht liegt gerade ein Tier neben dir.
Vielleicht schaut dich dein Hund mit diesen treuen Augen an.
Vielleicht schnurrt eine Katze neben dir.
Vielleicht hörst du draußen einen Vogel singen.
Vielleicht begegnet dir ein netter Mensch oder ein Tier auf einem Spaziergang genau in einem Moment, in dem deine Gedanken wieder um das kreisen, was dir fehlt.
Und vielleicht ist es einfach nur ein schöner Augenblick.
Oder vielleicht darfst du darin etwas hören:
„Komm zurück ins Heute.“
Nicht:
„Vergiss deinen Wunsch.“
Sondern:
„Vertraue. Dein Leben findet jetzt statt.“

Vielleicht sind die kleinen Wunder schon längst da als Wegbegleiter zu deinem Großen.
Vielleicht warten wir manchmal so sehr auf den einen Menschen, dass wir all die anderen Formen von Liebe übersehen.
Die Freundin, die bleibt.
Der Freund, der zuhört.
Die Familie.
Ein Kind, das uns anlacht.
Ein Tier, das uns bedingungslos begrüßt.
Ein Mensch, der uns genau dann eine Nachricht schreibt, wenn wir ihn brauchen.
Ein Sonnenstrahl.
Eine Tasse Tee.
Ein stilles Gebet.
Ein Moment des Friedens.
Vielleicht ist dein Herzensmensch irgendwann ein Teil dieser Liebe.
Aber bis dahin dürfen wir entdecken:
Wir sind nicht lieblos.
Wir sind nicht vergessen.
Wir sind nicht allein gelassen.
Wir sind umgeben von kleinen Wundern.

Von Menschen.
Von Tieren.
Von der Schöpfung.
Von Momenten, die uns tragen.
Und wenn dein Herzensmensch eines Tages kommt …
Vielleicht wirst du irgendwann zurückblicken.
Vielleicht wirst du verstehen, warum manche Türen geschlossen geblieben sind.
Vielleicht wirst du dankbar sein für die Zeit, in der du gelernt hast, loszulassen.
Für die Zeit, in der du gelernt hast, zu vertrauen.
Für die Zeit, in der du gelernt hast, dich selbst anzunehmen.
Und vielleicht wirst du auch an die kleinen Begleiter denken, die dich durch diese Zeit getragen haben.
An das Tier, das neben dir lag, wenn du traurig warst.
An die Spaziergänge, bei denen du wieder Hoffnung gefunden hast.
An die kleinen Begegnungen, die dich zurück ins Leben gebracht haben.
Vielleicht waren sie mehr als nur Zufälle im Alltag.
Vielleicht waren sie kleine Erinnerungen daran, dass du begleitet bist.

Mit den besten Wünschen, dass sich eure Herzenswünsche bald erfüllen und der Weg bis dahin durch diesen Beitrag vielleicht etwas leichter wird!

Eure Nela

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